FAQ - Rettungswesten | Rettungswesten mit integriertem AIS S.A.R.T.

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FAQ

 

Rettungswesten:

Kann die Weste bei Regen und Spritzwasser ungewollt von selbst auslösen?
Nein. Sie kann aber ungewollt auslösen, wenn die Weste über eine längere Periode hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Dann kann es schon einmal passieren, dass die Weste an einem schönen Sommertag auslöst. Abhilfe: nach einem starken Regen oder nach dem Törn die Tablette erneuern.


Ist man verpflichtet die Weste warten zulassen?
Wenn es nach uns geht ja. Wenn es nach Ihnen geht, sollte dies auch der Fall sein. Wenn es nach dem Gesetzgeber geht, so hält der sich in diesem Fall raus. Wenn es aber zu einem Unfall aufgrund einer nicht standardmäßig gewarteten Weste kommt, so tragen Sie allein die Verantwortung dafür.


Kann ich die Wartung selbst machen?
Eine Überprüfung des Schwimmkörpers und der Nähte ist in jedem Fall vorteilhaft. Das sollten Sie immer vor dem Törn machen. Die Wartung der Auslöseautomatik kann man nicht selbst vornehmen, weil man die entsprechenden Werkzeuge und Ersatzteile nicht hat. Hierfür bedarf es der Ausrüstung einer Servicestation.


Meine Weste habe ich nie gebraucht, warum sollte ich sie warten lassen?
Wartung ist enorm wichtig. Durch diese Wartung und Pflege wird die Lebensdauer verlängert und die Sicherheit des Produktes erhöht. Es gibt in der Automatik Dichtungen, die erneuert werden müssen. Auch diese altern. Die Auslösekräfte müssen überprüft werden. Die Patronen werden auf Haarrisse hin getestet. Der Schwimmkörper wird auf Dichtigkeit und Beschädigungen überprüft. Die Nähte werden einer Sichtprüfung unterzogen.


Was ist der Unterschied zwischen Rettungswesten für die gewerbliche Nutzung und den Freizeitbereich?
Der grundsätzliche Unterschied zwischen Rettungswesten für den gewerblichen Bereich und den Freizeitbereich besteht darin, dass die Rettungswesten für eine andere Nutzung ausgelegt sind. Unsere gewerblichen Rettungswesten sind dafür ausgelegt, täglich und bei speziellen Tätigkeiten getragen zu werden. Deshalb sind sie in der Regel robuster und aufwändiger verarbeitet. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Freizeit-Westen minderwertig sind und eine kürzere Lebensdauer besitzen. Im Gegenteil: Eine weniger robuste Verarbeitung kann sich beispielsweise auch in einem geringeren Gewicht widerspiegeln. Der Tragekomfort ist schließlich ein wichtiger Faktor.


Zudem kommen sehr unterschiedliche Anforderungen, so dass unsere gewerblichen Westen in der Regel sehr viel spezifischer auf eine Applikation hin konzipiert worden sind. Die Westen müssen kompatibel zu Arbeitsschutzbekleidung wie Helmen, Handschuhen oder Bekleidung sein. Ein Feuerwehrmann bewegt sich in einem anderen Umfeld als ein Seenotretter oder ein Bauarbeiter auf einer Ölplattform. Daher existieren im gewerblichen Bereich gewissermaßen maßgeschneiderte Produkte. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die SPORT-Westen vielseitiger, also für einen größeren Einsatzbereich ausgelegt sind. Dies zeigt sich auch in der Ausstattung. Die SPORT-Westen haben zumeist ein breiter gefächertes Zubehör, welches in vielen gewerblichen Bereichen überhaupt keine Anwendung findet.

Ein einfaches Beispiel: Ein gewerblicher Festmacher in einer Schleuse trägt eine vollkommen andere Weste als ein Hochseefischer. Ersterer benötigt eine sehr robuste Weste mit hohem Abriebschutz, die er ständig zwischen den Manövern an- und auszieht. Diese benötigt der Fischer natürlich auch. Er behält seine Weste jedoch möglicherweise über Stunden an. Fällt der Fischer ins Wasser, hat er möglicherweise mit Seegang zu kämpfen oder auch mit dem Problem, dass er unbemerkt über Bord geht und wiedergefunden werden will. Der Festmacher fällt in die Schleuse. Der Weg ans sichere Ufer ist nicht weit und Seegang ist ebenfalls kein Thema. Betritt der Festmacher jedoch nun ein Fischerboot, wird er aufgrund der anderen Anforderungen und eine veränderten Gefährdungsbeurteilung eine andere Weste anziehen. Ein Freizeitsegler wird zwischen Ablegen, Segeltörn und Anlegen sicher nicht die Weste wechseln, selbst wenn er auf See die Angel auspackt oder sich zwischen zwei Schauern das Ölzeug auszieht. In der Regel vermischen sich im gewerblichen Bereich die Berufsgruppen und Aufgaben nicht so sehr, dass eine Weste für alle Aufgaben nötig ist.

Fazit: Nicht immer ist mehr tatsächlich mehr. Der Nutzungsgrad, die Applikation und das Einsatzgebiet sind entscheidend. Hier existieren maßgebliche Unterschiede zwischen dem gewerblichen Bereich und dem Freizeitbereich. Das ist der Grund für unsere grundsätzliche Trennung dieser Produkte.

Was heißt eigentlich Harness?
Das "deutsche" Wort für Harness heißt "Lifebelt" und dies ist wiederum ein Wort, das es eigentlich gar nicht gibt. Wir haben uns für HARNESS entschieden, weil es die saubere englische Form für ein Sicherungsgurtsystem ist und wir unsere Rettungswesten auch in anderssprachige Länder liefern.


Welche Rettungsweste trägt Personen über 130 kg?
Grundsätzlich gilt, dass im Wasser das spezifische Gewicht entscheidend ist, also das Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen. Der 130 kg schwere Athlet (Muskeln und Knochen) geht im Wasser unter, der 130 kg schwere Dicke (Fett und Knochen) schwimmt oben auf. Das spezifische Gewicht des Muskelmannes ist also größer als das des Dicken. Am Ende muss jedoch nur der Kopf aus dem Wasser gehoben werden und dieser wiegt bei jedem Menschen ca. 6-8 kg.

Da sich das eigene spezifische Gewicht zwar mit Hilfe des archimedischen Prinzip über die Verdrängung des Wassers in der eigenen Badewanne ermitteln ließe, dies aber dennoch nicht so einfach ist, sollte die Wahl der Rettungsweste primär von der Wahl der Bekleidung abhängig gemacht werden.

Moderne Wetterschutz-Bekleidung besteht zu großen Teilen aus wasser- und teilweise luftdichten Folien und ist an den Öffnungen durch Klett o.ä. verschlossen. Somit kann viel Luft in der Kleidung eingeschlossen werden und so das Drehen in die ohnmachtssichere Lage verhindern. Hier gilt: Je mehr Luft in der Kleidung eingeschlossen ist, desto größer muss der Schwimmkörper sein, um das Drehen in die ohnmachtssichere Lage zu ermöglichen.

Aufgrund unseres Körperbaus und der Tendenz, mit den Füßen voran und/oder dem Wasser zugewandt ins Wasser zu fallen, sammelt sich die Luft üblicherweise im Nackenbereich. Auch ein Bewusstloser schwimmt somit zumindest eine Zeit lang an der Wasseroberfläche, doch leider mit Mund und Nase im Wasser. Entscheidend ist, dass eine Rettungsweste mehr Volumen hat als in der Kleidung einschlossen werden kann und so konstruiert ist, dass sie den Körper im Wasser dreht, um Mund und Nase aus dem Wasser zu bekommen.

Personen über 130 kg haben somit nur eine Besonderheit: Aufgrund ihrer Körpergröße haben Sie i.d.R. größerer Kleidung an, welche folglich mehr Luft einschließen kann. Lassen Sie sich daher von ihrem Fachhändler oder von uns auf Messen beraten und entscheiden sich erst dann für die passende Rettungsweste. Das Körpergewicht also die Masse an Land ist nämlich nur zweitrangig.


AIS S.A.R.T. easyRESCUE:

1. Welche Kanäle verwendet der easyRESCUE im UKW Funk?
Der easyRESCUE basiert auf dem AIS-System. AIS verwendet Kanal 87 und 88. Diese Kanäle sind im normalen UKW Funkgerät gesperrt, da es sich um Datenkanäle handelt. Gesendet wird auf der Frequenz 161,975 Mhz                       und 162,025 Mhz.


2. Wie lange halten die Batterien im easyRESCUE?
Bei einem jährlichen Test halten die Batterien 5 Jahre und innerhalb dieses Zeitraums gewährleisten wir 96h Sendezeit ab Auslösung des easyRESCUE.


3. Wie weit wird das Signal des easyRESCUE gesehen?
Bei entsprechenden Bedingungen kann das Signal des easyRESCUE 5-7 Seemeilen weit gesehen werden. Dieser Wert hängt natürlich stark von den äußeren Bedingungen ab.
Eine Skizze dazu können Sie hier betrachten:
http://easyais.de/files/product_documents/easyRescue_range_testing_2010_quer.jpg


4. Wie sieht es mit der Schwimmfähigkeit des easyRESCUE aus?
Der easyRESCUE ist schwimmfähig.


5. Wie ist es um die Bedienbarkeit des easyRESCUE bestellt?

1) Wie läßt er sich auslösen? Der easyRESCUE hat eine sogenannte 2-Stufen-Auslösung. Zuerst muß ein Schieber über eine Abbrechmarke geschoben werden. Dann erfolgt die Aktivierung mittels drücken der ON-Taste.
2) Wie läßt er sich wieder abschalten? Durch gleichzeitiges drücken der Tasten ON und TEST für 3sek.
3) Löst der easyRESCUE automatisch aus? autom. Auslösung Nein! Es erfolgt keine eigenständige Auslösung. Es ist eine aktive handlung des Überbord gegangenen notwendig.


6. Von welchen Plottern/PC wird die Message des easyRESCUE gesehen?
Sämtliche Plotter oder PC's, die mit einem AIS Empfänger ausgestattet sind, sehen die Message des easyRESCUE.

7. Kann mein Plotter Daten vom easyRECUE empfangen?
Jeder Plotter, der AIS-Daten empfangen und darstellen kann, kann auch die Daten des easyRESCUE empfangen und darstellen.

8. Wie sieht der easyRESCUE am Plotter/PC Bildschirm aus?
Momentan wird ein aktivierter easyRESCUE als ein Schiffssymbol mit dem Hinweis "AIS SART active" angezeigt. In Zukunft wird das Symbol bei Empfang einer easyRESCUE Message als Kreis mit einem "Andreaskreuz" dargestellt.
Im folgenden Video sehen Sie die Darstellung unseres AIS S.A.R.T(Search and Rescue Transmitter)
auf einem Garmin 720. Vielen Dank an Discount Marine für den Dreh dieses Videos.


9. Zulassung - Bekommt das Gerät eine eigene MMSI?
Nein, das Gerät wird Herstellerseitig mit einer Unit-ID ausgeliefert.

10. Muss diese MMSI bei der Bundesnetzagentur geledet werden?

Nein, das Gerät ist bereits in folgenden Ländern notifiziert:
BG, DK, DE, EE, FI, FR, GR, IE, IS, IT, LV, LT, BE, MT, NL, NO, AT, PL, PT, SI

11. Ist das Gerät zugelassen?

Ja, der easyRESCUE ist international Zugelassen. Dies gilt ebenfalls für die Berufsschiffahrt.

12. Warum eine Datenbank für den easyRESCUE?

Mit dem Einsatz dieser Datenbank soll das Gerät in seiner Funktionalität und Effektivität erhöht werden und soll für Sie noch sicherer werden.


13. Wie kann eine Datenbank ein elektronisches Gerät sicher machen?
Nicht das Gerät selbst wird sicherer, sondern der Umgang damit im Notfall. Mit der Angabe dieser Daten ermöglichen Sie offiziellen Ersthelfern wie z.B. DGzRS effektiv und schnell im Notfall handeln zu können. Ein Beispiel: Sie gehen über Bord und aktivieren den easyRESCUE. Nun kann jedes Schiff in der Umgebung, welches mit AIS ausgerüstet ist, Ihre „Live-Position" erkennen und sich an der Rettung beteiligen. Durch die hinterlegte Funkkennung Ihres Schiffes in der Datenbank ergibt sich nun folgendes mögliche Szenario: Ein Schiff in der Nähe empfängt Ihren aktivierten easyRESCUE. Per Funk kann nun diese spezielle Kennung an die DGzRS oder die Küstenwache weiter gegeben werden. Mit dieser Kennung, und nur damit, erhalten die „offiziellen Stellen" Einblick in die Datenbank und können so Ihr „Mutterschiff" anfunken und informieren. Befinden Sie sich bei Ihrem Unfall in Küstennähe oder in Reichweite eines offiziellen Rettungsbootes, so wird Ihre easyRESCUE-Kennung direkt erkannt und mit der Datenbank abgeglichen. Wenn es nun zu einem Rettungseinsatz dieser Institutionen kommen sollte, können durch die hinterlegten Daten auch Besonderheiten wie z.B. Allergien, spez. Krankheiten oder ähnliches berücksichtigt werden.

14. Welche Daten werden erhoben?

Es werden nur Personen- und schiffsrelevante Daten erhoben. Und zwar von Ihnen als Nutzer eines easyRESCUE auf freiwilliger Basis. Es handelt sich dabei um: Name, Anschrift, Geb.-Datum, im Notfall zu informierende Personen, besondere Infos (Krankheiten, Allergien) Schiffsname, Schiffstyp, Rufzeichen, MMSI-Nr., Charterbetrieb

15. Sind die Daten sicher vor Missbrauch?

Ja, die Daten sind sicher. Natürlich erhält niemand Zugriff auf Ihre hinterlegten Daten. Nur im Notfall wird es den offiziellen Stellen durch die Kennung Ihres aktivierten easyRESCUE ermöglicht, die relevanten Notfalldaten einzusehen. Ohne aktivierte Kennung ist dies nicht möglich. Jedem easyRESCUE liegt ein persönlicher und ganz individueller Code bei, mit dem Sie sich einloggen können und Ihre Daten eintragen, ändern und natürlich auch wieder löschen können.




 
 
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